„Musikalische Erlebnisse – Best off“ mit dem VerbandsJugendBlasOrchester Neckar-Alb

Die jugendlichen Musikerinnen und Musiker des Verbandsjugendblasorchesters Neckar-Alb bereiten sich zur Zeit auf ein besonderen Konzertabend vor. Das Orchester, das bei allen unter der Abkürzung VJBO kommuniziert wird, wurde vor über 30 Jahren gegründet und jetzt verlässt der vierte musikalische Leiter die Bühne. Unter dem Titel „Musikalische Erlebnisse – Best off“ steht Konzertabend in der Glashalle des Tübinger Landratsamtes. Musikdirektor Arno Hermann gibt die musikalische Leitung des Verbandsjugendblasorchesters Neckar-Alb ab. Fast 15 Jahre war er zuerst mitverantwortlich und dann ab 2008 alleine für die Leitung des Auswahlorchesters verantwortlich. Am Sonntag, 16. Februar, um 17 Uhr soll deshalb gemeinsam zurückgeblickt und musikalisch Abschied gefeiert werden.

Musikdirektor Arno Hermann verabschiedet sich

Hochkarätig am Dirigentenpult

Die Dirigenten des Orchesters waren bisher in Summe nur wenige, jedoch hochkarätige und begeisterungsfähige Männer, die in der Region in der Blasmusik große Spuren hinterlassen haben. Dies sind die Stadtmusikdirektoren Herbert Kamleiter und Holger Kämmerer und Landesmusikdirektor Bruno Seitz. Jetzt wird Musikdirektor Arno Hermann den Dirigentenpult verlassen. Er hat viel mitgestaltet, mitgemacht und erlebt. Unter seiner Leitung erspielte sich das VJBO zahlreiche gute Platzierungen bei Wettbewerben, dazu zählen der dritten Platz beim Jugendmusikfestival in Schwäbisch Hall im Jahr 2008 und ebenfalls beim Jugendmusikfestival in Ehingen 2012 beim Wettbewerb in der Höchststufe. In Bamberg 2010 beim Wettbewerb der Bundesvereinigung deutscher Orchesterverbände erspielte sich das Orchester das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ und beim BW-Musix 2011 gewann das Orchester den zweiten Platz in der Höchststufe. Zum 25-jährigen Jubiläum des Orchesters gab es sogar ein eigens komponiertes Musikstück, das dann beim Konzertabend zur Uraufführung gebracht wurde. Aus der Feder von Komponist Thomas Doss entstand das Stück „Stone Age“, das in drei Teilen die Entwicklung der Region Neckar-Alb beschreibt. Stone Age steht für die prähistorische Zeit welche speziell im Gebiet Neckar Alb viele Spuren hinterlassen hat. Mit keltischen Klängen geht es über in das Mittelalter, welches man ebenso wie die Kelten mit dem Gebiet um den Fluß Neckar und die Schwäbische Alb verbindet. Der letzte Teil der Neukomposition nennt sich „New Age“. Hier spiegeln sich die Jugendlichkeit und der Zeitgeist der Gegenwart wieder und so fand sich das VerbandsJugendBlasOrchester im Stück selbst. Wilde Dance-Rhythmen laden bei einer wilden Rave-Party zum Mitmachen und Mitfeiern ein.

Bei zahlreichen Veranstaltungen und Festen vor allem im Landkreis Tübingen wird ein besonderer Marsch zum Besten gegeben. Arno Hermann hat den Marsch für den Landkreis Tübingen komponiert. Gemeinsam mit dem Kreismarsch für den Landkreis Reutlingen wurden diese Kompositionen auf CDs gebrannt. Die musikalische Interpretation wurde natürlich vom VJBO übernommen.

Ein Jugendauswahlorchester ist im ständigen Wandel. Es gibt kaum ein Jahr in dem die Musikerinnen und Musiker alle in gleicher Besetzung an Bord sind. Denn die Orchestermitglieder werden entweder zu alt für das jugendliche Orchester, oder durch persönliche Veränderungen in der Vita ist das Musizieren durch Ortsabwesenheit nicht mehr ständig gegeben. Dies ist für die ehrenamtliche Organisation mit viel Aufwand verbunden, wird jedoch durch gute Kontakte, intensive Freundschaften und besonders durch gut vorbereitete Probenarbeiten wett gemacht. Die 89 Vereine in der Region stellen teilweise die Musikinstrumente, vor allem im Schlagwerk, aber auch viele der inzwischen 55 Musikerinnen und Musiker haben Instrumente, die im Besitz der einzelnen Vereine sind und als Leihinstrumente an die begeisterten und aufstrebenden Musikanten ausgeliehen sind.

Rückblick für Dirigent und Orchester

Bei der Auswahl der Literatur für das bevorstehende Konzert blickt Arno Hermann auf seine Zeit mit den jugendlichen Musikerinnen und – Musiker zurück. Die Konzertbesucher können sich auf einen abwechslungs- und facettenreichen Konzertabend freuen: So ist im ersten Teil „Flashing Winds“, „The Ghost Ship“  und „Armenian Dances, Part 1“ zu hören. Nach der Pause wird dann das Genre wechseln und Blues, Pop, Punk und Soul wird die Glashalle zum Beben bringen. „SOUL BOSSANOVA“ „Toto in Concert“, „Jackson Five“ oder „Blues Factory“ werden die Konzertgäste begeistern. Alles Musikstücke mit denen die Orchestermitglieder bei Konzerten in Kirchen, Festzelten, Konzerthallen, zum Frühschoppen, zum Abschluss eines Wertungsspieles, zu Neujahr, für verschiedene soziale Zwecke, gemeinsam mit anderen Auswahlorchestern in der Region und darüber hinaus unter der Leitung von Arno Hermann viel Beifall erhalten haben.

Ein Nachfolger für Arno Hermann ist bereits gefunden. Andreas Lewedey, der musikalische Leiter der Stadtkapelle Rottenburg wird künftig verantwortlich zeichnen. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um Spenden werden gebeten.


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